Zwischen uns und den Besuchern

In einigen Wochen beginnt die Ausstellung und wir beschäftigen uns mit einer Frage, die sich erstaunlich hartnäckig hält. Wie präsentieren wir unsere Arbeiten? Die Bilder liegen auf dem Tisch. Sie hängen an der Wand. Sie stehen auf Staffeleien. Wir halten Drucke in der Hand, schieben sie hin und her, bauen auf, reißen wieder ab und beginnen von vorn.

Manches wirkt sofort überzeugend.

Am nächsten Morgen sehen wir es plötzlich mit anderen Augen und fragen uns erneut, wie unsere Arbeiten ihre Wirkung am besten entfalten. Im nächsten Moment fragen wir uns, ob das überhaupt die richtige Frage ist. Denn irgendwo verläuft eine feine Grenze. Wer sein Publikum ernst nimmt, hört zu. Wer ihm nur gefallen möchte, verliert irgendwann die eigene Stimme.

Genau auf dieser schmalen Linie versuchen wir gerade zu gehen.

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