Inklusion & Nachhaltigkeit

Das Besondere an Inklusion und Nachhaltigkeit bei Farbe berührt ist, dass beides für uns lange gar kein Thema war. Schon bei der Planung war es uns wichtig, neben dem Schauen weitere Zugänge zu unseren Arbeiten zu öffnen. Deshalb gibt es auch Geschichten zum Lesen und Hören, Musik und Geräusche. Keramiken dürfen darüber hinaus in die Hand genommen werden.

Erst spät haben wir gemerkt, was wir da tun: Wir schaffen verschiedene Wege zu unseren Werken. Für Menschen, denen das Sehen schwerfällt, genauso wie für jene, die mit Kunst bisher wenig am Hut hatten.

Irgendwann hatte das einen Namen: Inklusion.

Mit der Nachhaltigkeit ging es uns ähnlich.

Unser Kurator Dr. Arno-Lutz Henkel schaute sich unsere Ateliers und unsere Arbeitsweise genauer an. Dabei fiel ihm auf, wie selbstverständlich wir vieles wiederverwenden. Alte Rahmen und Papiere, Verpackungen und Filzreste, Farbreste und Ton. Scheinbarer Müll wird bei uns zum Hauptdarsteller so mancher Werke.

Uns selbst war das kaum aufgefallen. Wir arbeiten schon immer so.

Damit hatten zwei Dinge, über die wir vorher kaum gesprochen hatten, ziemlich große Namen:

Inklusion und Nachhaltigkeit.