Ganz nah dran…

Es gibt Bilder, die nur beeindrucken, wenn man sie aus der Ferne betrachtet.
Und es gibt die, die ihr Geheimnis erst preisgeben, wenn man sich ganz nah herantraut.

Für diese Ausstellung haben wir beides vorbereitet.
Für die kleinen Kunstwerke: große Lupen, ein Mikroskop. Werkzeuge, die den Blick schärfen.

Unter dem Glas liegen Ausschnitte der Kunst.
Fragmente, die das Ganze in sich tragen. Pigmente wie Sternenstaub. Risse wie leise Landkarten.
Wer sich beugt, entdeckt eine Welt, die im Alltag unbemerkt bleibt.
Ein Farbwirbel, der wie ein Ozean wirkt. Ein Schatten, der ein eigener Kontinent ist.

Wir laden ein, die Augen neu zu erfinden.

Oktober 2026.
Ein Raum in der Städtischen Galerie Wesseling für das Nahe, das Ungeahnte.
Für alle, die sehen wollen, was sonst unsichtbar bleibt.

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