Ich sehe was,

WAS DU NICHT SIEHST.

Roswitha, Dr. Henkel, der Kurator, und ich, wir haben ein Meeting und greifen einen Satz aus der Kindheit auf. Er wirkt leicht und doch trägt er ein sanftes Denkgerippe in sich. Er führt zu mehr Aufmerksamkeit für das, was im Raum schlummert. Ein Spiel, das den Blick weitet und Freude streut wie feines Farbpuder.

Wir greifen diesen Gedanken für die Ausstellung auf.
Wir laden ein:
Komm näher.
Schau dich um.
Finde das kleine Glück am Bildrand.
Den sanften Schimmer im Blau.
Den kaum hörbaren Schritt einer Farbe, die erst im zweiten Blick ihren Ton zeigt.

Dieses Spiel öffnet Türen im Kopf. Es bringt Licht an Stellen, die lange schweigen. Es schafft ein Denkgefühl, das den Tag erhellt.

Roswitha mischt Pigmente. Ich halte eine Teeschale im Kurinuki-Stil daneben. Es entsteht ein stiller Dialog. Farbe trifft Form. Form antwortet mit einer Spur Erde. Aus diesem Miteinander wächst die Einladung an alle Besuchenden. Spiel mit uns. Spiel im Raum. Spiel mit uns im Internet. Finde das Unscheinbare und schenke ihm einen Moment.

So entsteht Leichtigkeit. Ein kleines Lächeln. Ein innerer Schritt, der sich warm anfühlt. Ein Spiel, das in jeder Ecke der Ausstellung wartet. Ein Spiel, das Freude trägt und den Blick erneuert.

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