Ein Stein aus Irland.
Äste aus dem Garten und
ein Bernstein vom Strand.
Drei Behälter.
Innen glasiert.
Ausgerechnet dort, wo man es kaum sehen kann.
Ein ferner Ort.
Ein naher Ort.
Und eine Zeit, in der es mich noch lange nicht gab.
Und: Ein Lied
Ich bin kein Musiker. Trotzdem wollte ich irgendwann wissen, wie meine Arbeiten klingen könnten.
Also habe ich mir Hilfe geholt.
Die Texte, die Geschichten und die Gedanken dahinter stammen von mir. Für die Musik nutze ich künstliche Intelligenz. Sie ist für mich ein Werkzeug, mit dem ich etwas ausprobieren kann, das mir mit Instrumenten und Noten verschlossen bliebe.
Mich interessiert dabei weniger die Technik. Mich interessiert, was sie möglich macht.
Vor meinen Arbeiten kann man stehen und schauen. Manche darf man anfassen. Man kann eine Geschichte dazu lesen oder ihr zuhören. Und nun kann man auch hören, was mit den Worten geschieht, wenn Musik dazukommt.
Gegenstand, Geschichte und Lied.
Drei Zugänge zu derselben Arbeit. Der Gegenstand gehört den Augen und den Händen. Die Geschichte öffnet einen Raum im Kopf. Das Lied geht noch einmal einen anderen Weg. Manchmal landet es dort, wo Worte allein nur schwer hinkommen. Welchen Zugang man wählt, darf jeder selbst entscheiden.
Oder man nimmt einfach alle drei.
(T. G.)



